Markisen

Markisen wurden in erster Linie für den Sonnenschutz entwickelt, aber eine Markise schützt außerdem vor Wind, Wetter und Strahlung. Hülsenmarkisen findet man auf Terrassen, bei Wintergärten oder auf Balkons, Markisen stehen neuerdings in Konkurrenz mit dem Sonnensegel, das den Markt erobert.

Es gibt verschiedene Ausführungen. Die Roll-Markise gehört zu denen, bei denen das Tuch aus Acrylfaser aufgerollt wird. Weiterhin gibt es noch die Falt-Markise mit gefaltetem Tuch und die Fest-Markise, die nicht beweglich ist.

Zu den Markisen gehört auch die Korbmarkise, sie ist eine einfache Konstruktion mit einem Gestell aus Metall, das drei-, vier-, oder rechteckig ist. Darüber wird das Tuch der Markise gespannt. Solche Exemplare findet man häufig vor den Schaufenstern von Geschäften und Cafés. Das Markisentuch fängt den Regen auf.

Die Fallarmmarkisen lassen ein bisschen Licht durch die Tücher durchscheinen. Zur Installation solcher Produkte werden mehrere Armhalter aus Metall am Boden befestigt, die die Tuchwelle halten. Der Ausfall und Schwenkbereich der Markisen kann bei 90 und 140 Grad liegen. Die Fallarmmarkise kann durch eine Kurbel oder elektrisch betrieben werden.
Die offene Gelenkarmmarkise wird durch ein oder mehrere Gelenkarme weggedrückt. Das Gestell solcher Modelle besteht aus Aluminium. Eine Gelenkarmmarkise kann 7 bis 8 Meter lang sein. Wenn das zu kurz ist, kann man mehrere Markisen miteinander verbinden.

In den Niederlanden werden sie zum Teil noch aus Holz angefertigt. Sie werden von sehr vielen Verbrauchern aus den Benelux-Ländern und aus Norddeutschland importiert, manche haben sogar Windwächter und werden automatisch eingefahren.

 

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